Welche Ferien gibt es in Mecklenburg-Vorpommern?
Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den wenigen Bundesländern mit gleich sechs Ferienarten pro Schuljahr – die schulfreie Zeit ist hier besonders gleichmäßig über das Jahr verteilt:
- Winterferien (rund zwei Wochen): Im Februar – eine echte Auszeit mitten in der längsten Lernphase des Schuljahres.
- Osterferien (rund zwei Wochen): Im März oder April, rund um Karfreitag und Ostermontag.
- Pfingstferien (etwa eine Woche): Im Mai oder Juni, häufig durch Brückentage rund um Christi Himmelfahrt verlängert.
- Sommerferien (sechs Wochen): Mecklenburg-Vorpommern startet im bundesweiten Vergleich oft als eines der ersten Länder in die großen Ferien – ideal für günstigere Reisetermine.
- Herbstferien (etwa eine Woche): Im Oktober.
- Weihnachtsferien (rund zwei Wochen): Rund um Weihnachten und Neujahr.
Anders als zum Beispiel Hessen oder Baden-Württemberg hat Mecklenburg-Vorpommern also sowohl Winter- als auch Pfingstferien. Den Termin der Sommerferien gibt die Kultusministerkonferenz bundesweit vor, die übrigen Ferienzeiten legt das Land selbst fest.
Passende Arbeitsblätter zum Thema
Unterrichtsvorbereitung ganz einfach!
Tipps für Eltern und Lehrer, die Ferien sinnvoll zu gestalten
Für Lehrer:
- Unterrichtsvorbereitung: Die gleichmäßig verteilten Ferienblöcke sind ideal, um Reihen und Konzepte abschnittsweise zu planen. Gerade die zweiwöchigen Winter- und Osterferien bieten genug Ruhe, um passendes Unterrichtsmaterial zu sichten und vorzubereiten.
- Wissenslücken schließen: Die Winterferien im Februar fallen genau in die längste Phase ohne große Pause – perfekt, um danach mit kurzen Wiederholungseinheiten und vorbereiteten Arbeitsblättern den Stoff zu festigen, ohne Unterrichtszeit zu verlieren.
- Fortbildung & Balance: Nutze die kürzeren Ferien für Workshops und Impulse, plane aber bewusst Erholung ein, um mit neuer Energie ins nächste Schulhalbjahr zu starten.
Für Eltern:
- Lernen in den Ferien: Nutze die schulfreie Zeit, um Lerninhalte spielerisch zu wiederholen – etwa mit Rätselheften, Lernspielen oder kurzen Übungsblättern. So bleibt der Stoff präsent, ohne dass die Ferienstimmung leidet.
- Nachholen ohne Druck: Wenn dein Kind in einem Fach hinterherhinkt, eignen sich die zwei zusammenhängenden Winterwochen besonders gut, um Versäumtes in kleinen Einheiten aufzuarbeiten. Schon 15 Minuten am Tag mit passendem Material wirken nachhaltiger als langes Pauken am Stück.
- Abwechslung schaffen: Mische aktive und ruhige Tage. Ausflüge in die Region – an die Ostseeküste, auf die Inseln Rügen und Usedom oder an die Mecklenburgische Seenplatte – lassen sich gut mit kleinen Lernanlässen zu Natur, Geografie oder Geschichte verbinden.
Besonderheiten in Mecklenburg-Vorpommern
Ein Merkmal der Ferienplanung in Mecklenburg-Vorpommern ist die ungewöhnlich gleichmäßige Verteilung: Mit sechs Ferienblöcken bekommt praktisch jede Jahreszeit ihre eigene Pause. Hinzu kommen pro Schuljahr zwei bis drei zusätzliche freie Tage, die häufig als Brückentage rund um Feiertage liegen und sich gut für Familienausflüge eignen – sie sollten aber rechtzeitig in die Planung einbezogen werden.
Eine landeseigene Besonderheit sind außerdem zwei gesetzliche Feiertage, die es so nur selten gibt: Mecklenburg-Vorpommern begeht den Internationalen Frauentag am 8. März (gemeinsam mit Berlin eines der wenigen Bundesländer) sowie den Reformationstag am 31. Oktober. Wer den oft frühen Start in die Sommerferien clever nutzt, profitiert zudem von günstigeren Reisepreisen – und kann die letzte Schulwoche davor mit passendem Unterrichtsmaterial entspannt ausklingen lassen.


























